Pontigny

Die größte Zisterzienserkirche der Welt

 

Ein Hauptgrund nach Pontigny zu reisen ist eindeutig die Abteikirche aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist die weltweit größte Zisterzienserkirche mit gigantischen Ausmaßen. Das mittelalterliche Schiff hat eine Länge von 108 Metern, eine Breite von  25 m und eine Gesamtfläche von 4.000 m².

 

Die Schlichtheit und die Ruhe des Inneren, die der Kirchenraum ausstrahlt sind einfach nur beeindruckend. Wir hatten das große Glück die Abteikirche ganz für uns alleine zu haben. Das einzig Traurige ist der renovierungsbedürftige Zustand. Es werden Spenden benötigt die man vor Ort leisten kann. Jetzt geht es mit der Tour los. 

 

Das turmlose gotische Mönchskloster, die „zweite Tochter von Cîteaux“, steht auf ehemals unwegsamem Sumpfgebiet und wurde im Jahr 1114 mit 12 Mönchen unter Abt Hugo von Mâcon aufgebaut. Pontigny repräsentiert den strengen Stil der Zisterzienser: die Kirche ist außen wie innen vollkommen weiß wie die Mönchsgewänder. 

 


 

  • Thomas Becket, der Erzbischof von Canterbury, weilte hier in den Jahren 1164 bis 1166. Er war wegen seines Konfliktes mit Heinrich II. aus England geflohen und verließ das Kloster, nachdem der König massiv Druck auf die Zisterzienser ausgeübt hatte.
  • Der Theologe Stephen Langton hielt sich hier von ca. 1207 bis 1213 auf, bis der Widerstand des englischen Königs Johann Ohneland gegen seine Ernennung als Erzbischof von Canterbury nachließ und er nach England einreisen konnte, um sein Amt auszuüben.
  • Im Jahr 1909 ging die Kirche in den Besitz von Paul Desjardins über, der anschließend jeweils in den Jahren 1910 bis 1914 und danach von 1922 bis 1939 französische und internationale Intellektuelle bei den „Dekaden von Pontigny“ versammelte. Unter anderen nahmen: T.S. Eliot, Thomas Mann, Heinrich Mann und Helmut Kuhn mit seiner Frau Käthe teil. 

 

Das Kloster war und ist ein Anlaufpunkt auf einer der beiden von Vézelay ausgehenden Routen des Jakobswegs nach Santiago de Compostela. Neben den religiösen Aufgaben spielte auch der Weinbau eine große Rolle. Die Mönche von Pontigny legten einen der ersten Weinberge der Region an, der die Grundlage für den berühmten Wein von Chablis bildete. Sie führten im Gebiet auch die Chardonnay-Rebe ein, die bis heute bedeutendste weiße Rebsorte von Chablis, und verankerten den Weinbau als zentralen Bestandteil der Landwirtschaft.

 

Wir waren nach 30 - 40 Minuten mit der Besichtigung der schönen Abtei und dem umliegenden Gelände fertig, sodass die Hunde nicht lange auf uns warten mussten.

 

Der Stellplatz liegt in unmittelbarer Umgebung und man kann mit seinen Hunden schön an der Abtei entlang spazieren gehen. Insgesamt lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Im Sommer soll der Rosengarten die Besucher begeistern. Wenn der Zufall es will werden wir Pontigny auf jeden Fall wieder besuchen und hoffen das die Abtei die Renovierung bekommt, die Sie nach über 900 jähriger Geschichte verdient hat.


Service & Stellplatzbilder

Strom 6 A /24 Stunden

Mobile über 8 Meter

Ja

Wasser

2 € 

Ver-und Entsorgung

Ja

Wifi

Ja 

Wasch-und Trockenmögl.

Nein

Dusche und WC

Ja

Mülleimer

Ja 

Tiere

Ja

Anzahl der Plätze

12

Gebühren

7,00 Euro

 


  • Die Abtei ist 350 m weit vom Stellplatz entfernt
  • Der Bäcker ist 250 m entfernt
  • Der Supermarkt ist 200 m entfernt
  • Die Bezahlung für den Stellplatz funktioniert nur mit EC- und Visa Karte 
  • Für die Wasserstation braucht man eine Gardenakupplung

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