Celle

Welcome to Celle

Wer auf der Suche nach einer Stadt ist die den Stolz der Vergangenheit wie eine Flagge hisst und dabei den Blick in die Zukunft richtet findet in Celle einen wahren Schatz.

 

Wir standen vor einem Fachwerkhaus und sahen dabei nicht das sich in diesem ein cooler Apple Store befand obwohl wir einen suchten.

 

Bis zu 500 aufwändig restaurierte und denkmalgeschützte Fachwerkhäuser bilden Europas größtes geschlossenes Ensemble. Für Liebhaber bunter Fachwerkhäuser wird einem ein wahres Feuerwerk an Farben geboten.

 

Die Altstadt mit dem Schloss und dem Hoppener Haus, einem der prächtigsten Fachwerkhäuser der Stadt , sind beeindruckende Zeugnisse aus fünf Jahrhunderten bewegter Stadtgeschichte.

 

Die anmutende Kulisse der 700 Jahre alten Stadt ist nur die eine Facette. Etwa zwei Millionen Besucher genießen den internationalen Flair in Celle.

 

Hier leben Menschen aus mehr als 110 Nationen und geben Celle die richtigen Gewürze für das perfekte Gericht. Von der belebten Innenstadt über den imposanten französischen Garten mit seinen in die Wolken ragenden deutschen Eichen bis zu dem schönen Fluss Aller wird in Celle einiges geboten, um die Besucher anzuziehen wie ein Kind von einem Süßigkeitenladen. 

 

Das imposante Hoppener Haus in Celle
Das imposante Hoppener Haus in Celle

Celle ist das Beispiel einer von Beginn an planmäßig angelegten Stadt.  Im Stadtzentrum, am Markt, lagen Rathaus und Kirche. Die Stadt war durch Gräben und Wälle geschützt. Drei Stadttore bildeten den Eingang zu ihr: das Westceller Tor im Südwesten, das Altenceller Tor im Osten und das Hehlentor im Norden. Diese wurden um 1790 abgebrochen. Die Zöllnerstraße, früher Auffahrtsstraße zum Celler Schloss und eine für damalige Zeiten ungewöhnlich breite Straße, lädt heute zum Bummel durch die vielen kleinen Geschäfte und zum Verweilen im Café oder einer Eisdiele ein. Die „Neue Straße“, ca. 70 Jahre nach Stadtgründung um 1360 gebaut, hat auffallend viele Erker, aus denen man das Treiben in der Straße wunderbar verfolgen konnte. So war man bestens informiert.

 


 

Die ältesten Häuser stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die älteren Häuser mit zum Hof führender Durchfahrt weisen noch auf das frühere Ackerbürgertum der Bewohner hin. Ab 1600 erhielten manche Häuser, zum Teil nachträglich, vorspringende Erker (Rathaus).  Mehr oder minder reiches Schnitzwerk sowie Inschriften geben Rückschlüsse auf das Alter des Hauses.

 

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wird die Ornamentik wieder einfacher und entfällt schließlich ganz. Stattdessen ging man daran, die Fachwerkhäuser entsprechend den um diese Zeit entstehenden Barockhäusern mit einem Grauanstrich zu übertünchen. Unter diesem blieb das Fachwerk fast zwei Jahrhunderte lang größtenteils verdeckt. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Altstadtbild durch Einfügung moderner Bauten verändert. In neuerer Zeit hat man begonnen, die Fachwerkhäuser im historischen Sinn instand zu setzen. Sie wurden mit farbigen Anstrichen versehen, um die Holzkonstruktionen und Schnitzereien besser hervortreten zu lassen.

 

Geschichte - Französischer Garten

 

  • Bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts existierte hier ein Lustgarten. Herzog Christian ließ 1611 im Stil der Renaissance-Fachwerkbauweise das heute noch vorhandene „Schlösschen“ errichten.  Ab 1670 wurde auf Veranlassung von Eleonore d’Olbreuse, der Gattin von Herzog Georg Wilhelm, der französische Gärtner Henri Péronnet  mit der Gestaltung des Gartens beauftragt.
  • Von 1690 bis 1701 war René Dahuron, ebenfalls ein Franzose, verantwortlich. Wahrscheinlich wurde nach deren Herkunftsland die Gartenanlage in „Französischer Garten“ umbenannt. In der Zeit von 1695 bis 1696 wurde auch erstmals die vierreihige Lindenallee angelegt, die 1951–1953 vollständig erneuert wurde.
  • Ab 1713 war der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für den französischen Garten angestellt. Das jetzige Erscheinungsbild glich nicht mehr das eines französischen Gartens, sondern das eines englischen Landschaftsparks, der auf Caroline Mathilde, die 1772–1775 in Celle lebte, zurück geht
  • Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bekam die Anlage unter der Regie des Oberhofmarschalls Carl Ernst von Malortie nach Plänen des Garteninspektors Franz Christian Schaumburg ihre heutige Gestalt. 

 

 

Der kreisrunde Teich am Westrand der Parkanlage wird in dieser Form erstmals 1770 abgebildet. Vorher waren hier vier rechteckige Teiche.

 

Er hat einen Durchmesser von 95 m, einen Umfang von rund 300 m, eine Wassertiefe von 80 cm bis 1,60 m und eine Wasserfläche von 7.000 m².

 

Auf einer kleinen Insel stehen zwei alte Trauerweiden. In der Mitte des Teiches befindet sich eine mehrstrahlige Fontäne, die Abends beleuchtet wird. Alles in allem ist der französische Garten ein kleines Meisterwerk das mit viel Liebe und Leidenschaft erschaffe wurde.


Fluss - Die Aller

Die Aller ist ein 260 km langer, südöstlicher und rechter Nebenfluss der Weser in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen.

Sie ist ab Celle flussabwärts als Bundesschifffahrtsstraße klassifiziert, flussaufwärts verhindert ein Wehr eine durchgängige Befahrbarkeit der Aller. In früheren Jahrhunderten war Celle ein bedeutender Umschlagplatz für den Schiffsverkehr zwischen Braunschweig und den Häfen in Bremen über Oker, Aller und (Unter-) Weser. Alles in allem ist das für die Hunde uninteressant weil sie einfach nur planschen wollen :)

 

Service & Stellplatzbilder

Strom 16 A/ 1 Euro = 2kwH

Mobile über 8 Meter

Ja

Wasser

1 Euro = 100 L

Ver-und Entsorgung

Ja

Wifi

Ja

Wasch-und Trockenmögl.

Ja

Dusche und WC

Ja

Mülleimer

Ja 

Tiere

Ja

Anzahl der Plätze

45

Gebühren

10 Euro

 


Koordinaten & Infos

  • Wenn Ihr aus dem Stellplatz rechts lauft am Minigolfplatz Parkplatz entlang kommt Ihr auf einen Weg und die erste Möglichkeit rechts und Ihr könnt mit den Hunden an der Aller entlang laufen
  • Wenn Ihr direkt geradeaus über die beiden Straßen lauft kommt Ihr auf einen Grünstreifen, da drüber und links an den Wohnanlagen entlang gelangt Ihr auf dem kürzesten Weg zum französischen Garten ( Geheimtipp)
  • Das Schwimmbad empfehle ich nicht, weil es alt und echt dreckig ist und extrem gechlort.
  • Ihr seit sehr schnell in der schönen Innenstadt

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