Oberkirch

im Herzen des Schwarzwalds

 

Man kommt im Angesicht der vielfältigen und abwechslungsreichen Landschaft im Renchtal kaum aus dem Staunen. Traumhaft schöne Rebberge, die sich entlang der Badischen Weinstraße schlängeln und weite Obstanlagen mit Erdbeeren, Kirschen und Äpfeln. Von der Reb- und Obstlandschaft des Rheintals geht es hoch hinauf auf die Schwarzwaldhöhen mit grandiosen Aussichten ins Renchtal. Unterwegs warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Burgruine Schauenburg

sowie die Klosterruine und Wasserfälle Allerheiligen die es zu erkunden gibt.

 


 

Auf dem Weg zur eigentlichen Wanderroute begleitete und die Rench. Sie ist ein aus dem Schwarzwald kommender Nebenfluss des Rheins in der Ortenau. Die Rench entspringt auf 915 Meter Höhe am Südrand des Nordschwarzwaldes. Sie verläuft insgesamt in markantem Südbogen durch den Mittleren Schwarzwald und tritt, das hügelige Ortenauer Obst- und Weinbaugebiet querend, in die Rheinebene aus. Nach knapp 57 km mündet sie in den Rhein.

 


Der Waldlehrpfad

Im Jahr 1998 wurde ein Waldlehrpfad mit 40 Hinweisschilder ins Leben gerufen. Ich war überrascht wie viel ich durch die Schilder lernen konnte. Das Phantastische daran ist das man es im Kontext der Natur verinnerlichen kann und nicht in sterilen muffeligen Klassenräumen per Frontalunterricht aufgesagt bekommt.

 

Ich habe mal ein paar Informationen für Euch herausgeschrieben damit ihr nach dem Bericht auch etwas für Euch mitnehmen könnt. 

 

Bevor es in den Wald geht muss man jedoch durch die Weinberge kraxeln und wird immer wieder mit herrlichen Ausblicken belohnt.

 

Der Schwarzwald hat schon einen ganz besonderen Charme gepaart mit Wasser und einer Menge Geschichte.

 

Nehmt Euch etwas Proviant mit damit Ihr Euch auf den Aussichtsbänken belohnen könnt.



IN DIE FERNE BLICKEN UND DEN TAG GENIESSEN SIND WICHTIGE ZUTATEN FÜR EIN GLÜCKLICHES LEBEn.

Claudia Kobold



der Waldlehrpfad: Brennholz umweltneutral?

Der Wald bringt nicht nur Nutzholz für den Bau von Häusern, für die Herstellung von Möbeln oder Papier hervor, sondern liefert auch große Mengen an Brennholz. Dieses kann geerntet werden ohne die Wuchskraft des Waldes zu beeinträchtigen.

 

Im Gegensatz zu den fossilen Brennstoffen wie Öl und Erdgas, die mit ihren Verbrennungsprdukten die Atmosphäre belasten und zu dem klimverändernden Treibhauseffekt beitragen, bleibt Holz bei der Verbrennung umweltneutral.

 

Das entstehende Kohlendioxid wird nämlich vom Wald im neuen Holz wieder gespeichert.

 

Das Brennholz wird im Wald meist in Meterstücken aufgesetzt; ein ,,Ster" Holz ist ein Raummaß von einem Kubikmeter.


 

Eine solche Holzmenge ersetzt, gemessen an ihrem Heizwert, eine Ölmenge von 200 Litern. Ein Einfamilienhaus kann man mit 10 bis 12 Ster einheimischen Holzes heizen. Wichtig ist, dass das Brennholz vor dem Verheizen zwei Jahre getrocknet wird. Nur dann kann es seine volle Energie entfalten und ohne Rückstände verbrennen.

 

der Waldlehrpfad: ist die Eibe giftig für Hunde?

Die Eibe kann über 100 Jahre unter den Kronen anderer Bäume Ihr Fortkommen finden und bis zu 3000 Jahre alt werden, wodurch sie den europäischen Altersrekord hält.

 

Vor der Erfindung der Feuerwaffen war Eibenholz für die Herstellung von Bogen sehr begehrt; in manchen Ländern wurde dieser Baum dadurch fast ausgerottet.

 

Heute wird das Holz für feinste Möbelstücke verwendet, weil die glänzend rötliche Farbe und die marmorierte Holzstruktur unvergleichlich sind. Wichtig zu wissen ist, dass alle Teile der Eibe  für Mensch und Tier stark giftig sind!


der Waldlehrpfad: Seit wann gibt es Farn ?

Die Farne gehören zu den ältesten Pflanzen der Welt. Sie vermehren sich durch Sporen und stehen zusammen mit den Moosen in der Entwicklungsgeschichte weit vor den Blütenpflanzen. Schon vor mehr als 300 Millionen Jahren gab es Farne, die sich sich sogar baumförmig entwickelten und ganze Wälder bildeten, die unter früheren geologischen Vorgängen zur Steinkohle gepresst wurden.

 

Die heutigen Farnarten haben keine Fähigkeit zur Holzbildung. Sie bilden einjährige Wedel aus, die mit dem ersten Frost absterben; die Wurzeln im Boden bleiben dagegen erhalten.

 

Die häufigsten Arten sind der Wurmfarn, der Frauenfarn und der Adlerfarn.

 

Letzterer hat sich in den letzten Jahren durch die zunehmende Bodenversauerung stark vermehrt und bedrängt durch sein übermäßiges Wachstum die Bodenpflanzen und die Naturverjüngung der Waldbäume


 

der Waldlehrpfad: Photosynthese und so?

Wie alle grünen Pflanzen enthalten die Bäume in ihren Blättern und Nadeln das ,,Chlorophyll" (Blattgrün), das wie eine chemische Fabrik aus Rohstoffen der Natur (Wasser und Kohlendioxid) unter Einwirkung des Sonnenlichts das wertvolle Grundprodukt Traubenzucker herstellt.

 

Diesen Vorgang nennt man ,,Photosynthese". Aus dem Traubenzucker bilden die Bäume die Zellulose, die in den Zellwänden als Stützschicht eingelagert wird, sodass daraus tragfähiges Holz im Stamm und in den Ästen entsteht.

 

Ein gesunder Wald kann im milden Klima des Renchtales bis zu 10 Tonnen Holz pro Jahr und Hektar erzeugen. Ein wertvolles Nebenprodukt der Photosynthese ist der lebenswichtige Sauerstoff. Zum Beispiel produziert eine einzige ausgewachsene Rotbuche pro Tag etwa 7000 Liter Sauerstoff, den Tagesbedarf von 50 Menschen.


 

Das vordere Renchtal gehört zum Nordschwarzwälder Granitmassiv. Der Granit, ein Tiefengestein der Karbonzeit, verwittert je nach Lage sehr unterschiedlich. Im Granit finden sich zahlreiche Mineralstoffe, die eine gute Nährstoffversorgung des Bodens garantieren. Während der schönen Wanderung haben unsere Hunde natürlich Vollspeed gegeben und Ihr Plan ging auf, denn mitten im Wald wurden wir fündig. Ein Quelle wartete auf unsere Jungs um ihren Durst zu löschen.

 

der Waldlehrpfad: Was ist an Quellen besonders ?

Quellen sind natürliche Austrittsstellen von Niederschlagswasser auf undurchlässigen Schichten.

 

 

Das Quellwasser aus Waldeinzugsgebieten ist wegen seiner Reinheit besonders geschätzt.

 

Enthält es wertvolle Mineralstoffe, wie speziell im Renchtal, wird es zur Grundlage des Kurwesenens und der heimischen Sprudelindustrie.

 


 

Am Ende der Wanderung gibt es die absolute Belohnung. Die Ruine Schauenburg wartet darauf erkundet zu werden. Wer nach der Wanderung erstmal einen Kaffee und ein Stück Kuchen mit herrlichem Blick genießen will sollte unbedingt in das tolle Cafe vor der Ruine Schauenburg gehen. 

 

 

Die Ruine Schauenburg aus dem Jahre 1050

Service & Stellplatzbilder

Strom 16 A im Preis

Mobile über 8 Meter

Ja

Wasser

Ja/kostenlos

Ver-und Entsorgung

Ja

Wifi

Nein

Wasch-und Trockenmögl.

Nein

Dusche und WC

Nein

Mülleimer

Ja 

Tiere

Ja

Anzahl der Plätze

27

Gebühren

8 Euro /Staffelpreis wenn man länger bleibt Rabattierung

Koordinaten & Infos

  • Die Stadt ist fussläufig zu erreichen
  • super Wanderwege 
  • tolle Fahrradmöglichkeiten
  • diverse Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe
  • Man bekommt mit Erwerb des Ticket eines Konuskarte und kann mit Bus und Bahn kostenlos fahren
  • Hundekotspender überall und diverse Ausweichmöglichkeiten entlang der Wege
  • Die Pizzeria am Sportplatz ist sehr zu empfehlen, wenn man die Pizza mitnimmt bekommt man 20 % Erlass, für 6,80€ eine große Pizza aus dem Steinofen

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