Wilhelmshaven

Das deutsche Marinemuseum

Wilhelmshaven liegt an der Nordwestküste des Jadebusens, einer großen Meeresbucht an der Nordsee.

Mit 75.995 Einwohnern ist sie die zweitgrößte Stadt Niedersachsens. Seit 2006 gehört Wilhelmshaven zu einer von insgesamt elf europäischen Metropolregionen in Deutschland.

 

Die Stadtgeschichte ist seit der Einweihung als „erster deutscher Kriegshafen an der Jade“ am 17. Juni 1869 eng mit der Entstehung und Entwicklung der deutschen Marine verbunden. Die Stadt ist heute der größte Standort für die Marine sowie der mit Abstand größte Standort der Bundeswehr.

 

 

Wilhelmshaven besitzt einige Museen und Ausstellungen. Mit jährlich über 100.000 Besuchern ist das Deutsche Marinemuseum das am meisten Besuchte. Es sammelt und bewahrt spannende Exponate zur Geschichte aller deutschen Marinen seit 1848.

 

Es befindet sich im Gebäude des ehemaligen Torpedohofes der Kaiserlichen Werft, die um 1888 erbaut wurde. Zum Museum gehört ein ca. 3000 m² großes Freigelände mit Liegeplätzen direkt am Verbindungshafen.

 

Dort sind unter anderem das Minenjagdboot der Lindau-Klasse Weilheim, der Lenkwaffenzerstörer Mölders und das U-Boot der Klasse-205 U-10 zu besichtigen.

 

 

Das Museum erhält keine regelmäßigen öffentlichen Zuwendungen. Es wird aus Mitteln des Fördervereins, durch Sponsoren und aus den Eintrittsgeldern der inzwischen über 100.000 jährlichen Besucher finanziert. Einige Kritiker werfen dem Museum vor nicht kritisch mit militärischen Themen umzugehen.

 

Ich finde jedem Besucher sollte bewusst sein, dass man hier nicht in den Toys r us geht um Spielzeug zu kaufen, sondern in ein Museum mit Kriegsschiffen, die dazu gebaut worden sind um im Notfall in den Krieg zu ziehen. 

 


Mich persönlich hat die Architektur dieser Giganten interessiert und wie man dort zusammengelebt hat. Das Leben auf dem Meer hat mich schon immer fasziniert. Das Marinemuseum gibt in dieser Hinsicht viele Einblicke.

 

In der Bordküche ist ein kleiner Touchbildschirm, der es ermöglicht die Erfahrungsberichte von jedem Besatzungsmitglied zu bekommen. Auf diese Weise wird die Tour durch das Schiff lebendiger. 

 


In einem U-Boot zu Leben ist wirklich was für starke Nerven. Respekt an alle Besatzungsmitglieder die dort über Jahre hinweg zusammengelebt haben. Wer dort runter geht sollte aufpassen, weil die Treppe sehr steil und auch ein wenig rutschig ist. Ich fand es sehr beeindruckend wie das U-Boot von innen aufgebaut ist.

 


 

Die Kaiser-Wilhelm-Brücke in Wilhelmshaven wurde zwischen 1905 (Baubeginn) und 1907 (Fertigstellung und Inbetriebnahme) als größte Drehbrücke Deutschlands erbaut. Gebaut wurde sie vom MAN Werk Gustavsburg.                      Die Baukosten betrugen 1,625 Mio Mark.

 

1975 wurde die Brücke unter Denkmalschutz gestellt. Ab dem 23. September 2010 erfolgte die bereits lange geplante Sanierung der Brücke. Für die Sanierung hatte der Stadtrat 7,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

 

Rechtzeitig zum JadeWeserPort-Cup Regatta-Wochenende wurde die Brücke am 28. September 2012 für Fußgänger und Fahrradfahrer wieder freigegeben. Am 17. September 2013 wurde die Sanierung der Brücke nach drei Jahren offiziell abgeschlossen und die Brücke wieder für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben. 

 

 

Gegenüber dem Marinemuseum befindet sich das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum für den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer.

 

Seine Ausstellung behandelt das Habitat Wattenmeer. Zur Unterstützung der Schutzziele des Nationalparks und zur Förderung des Natur- und Umweltbewusstseins werden die unterschiedlichen Themenbereiche Vögel, Watt, Salzwiesen, Fischerei, Gefahren im Watt sowie Sturm aufbereitet und spielerisch vermittelt. 

 


Koordinaten vom Stellplatz

  • Der Stellplatz kostet 12 Euro die Nacht und bietet bis auf den wunderschönen Blick aufs Wattenmeer nichts. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt 24 Stunden und die maximale Reisemobil Länge beträgt 8 Meter. Die Entfernung zum Museum liegt bei 1,1 km.
  • Wir haben dort nicht gestanden. Für den Kurztripp standen wir auf dem näher gelegenen Parkplatz, der maximal 5 Euro die Nacht kostet und für große Reisemobile genutzt werden darf.
  • Wir finden es persönlich überteuert auf einem zeitlich limitierten Stellplatz zu stehen, der 12 Euro die Nacht kostet und nichts bietet. Wer trotzdem dort stehen möchte kann das gerne machen, deshalb haben wir für Euch die Koordinaten vom Stellplatz sowie die vom Parkplatz beigefügt.

Koordinaten vom Parkplatz


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