Toulouse

Erlebe die Welt der Luftfahrt

 

Das Aeroscopia ist ein französisches Luftfahrtmuseum in Blagnac (Haute-Garonne) das am 14 Januar 2015 eröffnet wurde und unter anderem zwei Concordes beherbergt. Das Luftfahrtmuseum befindet sich in unmittelbarer Nähe des AéroConstellation-Standorts, wo die Endmontage des A380 durchgeführt wird.

 

Lage des Aeroscopia

Der Standort Blagnac, der sich neben dem Flughafen Toulouse-Blagnac und den Airbus-Fabriken befindet hat den Vorteil der Einfachheit, die Flugzeuge ins Museum zu bringen.

 

Es waren noch weitere Standorte im Gespräch jedoch hatte keiner die Möglichkeit eine Concorde, einen Airbus A300 und den Super Guppy mit dieser Leichtigkeit von A nach B zu bringen wie der Standort Blagnac.

 

Auf der anderen Seite der Pinot-Farm befindet sich die Vereinigung Ailes Anciennes Toulouse, die etwa 100 Fluggeräte ausstellt.

 

Die im Jahr 2015 begonnene Restaurierungswerkstatt und der Ausstellungsraum stehen den Besuchern zur Verfügung. Dort könnt Ihr sehen wie die Flugzeuge repariert werden.

 

Die Ausstellungshalle

Die Ausstellungshalle ist 100 m lang, 72 m breit und 23 m hoch und hat eine Fläche von 8.000 m2. Die Stahlkonstruktion besteht aus einem dreidimensionalen Fachwerk mit einem Gewicht von 300 t. Die Struktur der Halle wurde so geplant, das Sie erweitert werden kann.

 


Aeroscopia Zahlen und Fakten

  • Von der Planung bis zu Eröffnung dauerte es 9 Jahre
  • Die Eröffnung war am 13.01.2015
  • Die Gesamtkosten beliefen sich auf 21,21 Mio. Euro
  • Der Museumsbesuch kann mit dem Fabrikbesuch gekoppelt werden (Kosten=23,00€)
  • Jährliche Besucher ca.200.000
  • Der Eintrittspreis für das Aeroscopia beträgt 11,50€

Aeroscopia-Die Sammlung

 

Ein großer Teil der Flugzeuge wird von der Vereinigung Ailes Anciennes Toulouse,  Airbus Heritage und Air and Space Academy ausgeliehen. Das Museum hat über 25 Flugzeuge, sowie mehr als 30 Modelle des Vereins Aérothèque, dessen Freiwillige Mitarbeiter im Atelier des Avions arbeiten.

 

Die Ausstellung in der Halle

 

Das Museum bietet den Besuchern folgenden Service: Kommentare auf Englisch, Französisch oder Deutsch auf dem Smartphone.

 

Entweder man folgt der systematisch aufbauten Führung mit Erklärung durch Kopfhörer oder man geht zu dem Flugzeug, das einen gerade interessiert.

 

Dazu muss man das Smartphone an die jeweilige Karte kurz dranhalten und bekommt dann alle Informationen.

Die Umsetzung ist einfach, sodass auch Kinder für die es eine eigene Führung gibt damit zuecht kommen.

 

Der Lageplan

  • A-300
  • Concorde
  • Super Guppy
  • Corvette (Airbus)
  • Falcon 10 Nr. 02, Prototyp bei den Tests des Turbojet Larzac (Ailes Anciennes Toulouse)
  • Fouga Magister (AAT)
  • Gazelle-Prototyp (AAT)
  • Mirage III C (AAT)
  • Nord 1100 (AAT)
  • Lockheed F-104G (AAT)

  • MiG-15 (AAT)
  • MS.760 Paris (AAT)
  • Vought F-8E (FN) Kreuzfahrer und dessen Reaktor (AAT)
  •  Alouette II Marine (AAT)
  •  Cessna Skymaster (AAT)
  •  Fairchild Metro, früher bekannt als Météo-France (AAT)
  •  Chagnes MicroStar, ein Amateur-Flugzeug, eine zweimotorige Version von Rutan VariViggen (AAT)

Die A-300

  • Länge                                     = 53,62 m
  • Spannweite                           = 44,60 m
  • Höhe                                       = 16,50 m
  • Höchstgeschwindigkeit       = 917 km/h
  • Reisegeschwindigkeit          = 847 km/h
  • Max. Startmasse                   = 165.000 kg
  • Passagierekapazität             = 345 Passagiere

Woodclass

Businessclass

firstclass


Concorde-Die Königin der lüfte

 

Die Concorde wurde in den 1960er-Jahren entwickelt. Die Flugzeuge wurden nach dem Erstflug einem umfassenden Testprogramm (5.495 Flugstunden) unterzogen, bevor der Passagierverkehr aufgenommen wurde.

 

Die Concorde 201 F-WTSB, war die erste Produktionstestreihe des Schwesterflugzeugs Brooklands Concorde 202 Delta Golf.

Wie Ihr seht ist es möglich, an Bord des Flugzeugs zu gehen. Dort könnt Ihr die Flugbeobachter Station, die Testausrüstung in der Vorwärtskabine und die VIP Achterkabine im 70er Jahre Look begutachten.

  • Stunden geflogen    = 909
  • Gesamtflüge             = 423
  • Landungen                = 423
  • Supersonic Flüge     = 247

Letztenendes waren es wirklich diese beiden Flugzeuge (201 und 202), die den Großteil der Flüge machten.

Das Ende der Concorde nahte mit dem Absturz der Maschine F-BTSC am 25. Juli 2000.

Beim Start des Air-France-Fluges 4590 auf dem Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle wurde ein Reifen von einem auf der Startbahn liegenden Metallteil zerstört.

Durch die Schäden an Tragflächen, Ruderflächen und Triebwerken war die Maschine nicht mehr steuerbar und schlug eine Minute nach dem Start in ein Nebengebäude eines Hotels in Gonesse ein. Alle 109 Menschen an Bord und vier Bewohner des Hotels kamen ums Leben.


Die Air France stellte daraufhin den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Flugaufsicht entzog der Concorde die Flugtauglichkeitsbescheinigung, die sie erst nach zahlreichen Konstruktionsänderungen wieder erlangte.

 

Die Briten entwickelten eine Verstärkung der Tanks aus eingelegten Matten, bestehend aus Kevlar, während der französische Reifenhersteller Michelin einen stabileren Reifen entwarf, der nun auch beim Airbus A380 zum Einsatz kommt. Durch diese  rund hundert Millionen Euro teurere Verbesserung , wurde die Concorde kaum schwerer.


Am 7. November 2001 wurde der Linienbetrieb zwischen Paris bzw. London und New York wieder aufgenommen.

 

Aufgrund ausbleibender Passagiere und neuer Sicherheitsmängel erklärten Air France und British Airways jedoch

am 10. April 2003, dass der Linienflugbetrieb mit der Concorde im Laufe des Jahres 2003 eingestellt werde. 

Der letzte Flug einer Air-France-Concorde fand am 27. Juni 2003 statt.

 

Super Guppy

 

Der Super Guppy wurde zum Transport großer Lasten (24,5t) verwendet wird. Die Öffnung des vorderen Bereichs war für das Aeroscopia ein schwieriges Unterfangen, da das Flugzeug seit 15 Jahren nicht mehr geöffnet wurde.

 

Die Hilfe der ehemaligen Mechaniker des Super Guppy war von größter Bedeutung, um eine sichere Öffnung zu ermöglichen. Heute wird der Frachtraum des Supper Guppy für die Projektion von Museumsfilmen genutzt.

 


 

Nach 14.110 Flugstunden ging der Super Guppy am 15.03.1996 in Rente und wurde vom Airbus Beluga abgelöst.

Der Airbus Beluga hat seinen Namen der Form des Rumpfes zu verdanken, die an den Belugawal erinnert.

 

Airbus A 300-600 St Beluga


Bleriot


Der Flugsimulator

Der Außenbereich

A-400 M


die Öffnungszeiten

  • Das Museum ist 360 Tage im Jahr von 9.30 Uhr bis 18 Uhr und von 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr während der Schulferien in der  geöffnet.
  • Der volle Eintrittspreis beträgt € 11,50, € und frei für Kinder unter 6 Jahren.
  • Darüber hinaus kann der Besuch mit dem Besuch der Fabriken von Airbus für 23 € gekoppelt werden.

Stellplatz und koordinaten

Rund um den Stellplatz befindet sich ein großer Park der optimal für Hundebesitzer ist.

Die Entfernung vom Stellplatz zum Museum beträgt 200 Meter. Wer morgens ins Aeroscopia geht hat das Museum für sich alleine.


Wichtige Infos

Der Stellpatz verfügt über keinen Service!

 

Auch wenn der Premium Reiseführer für Hundebesitzer ausgerichtet ist, so finde ich es wichtig eine kleine kulturelle Abwechslung nur für sich zu haben.

 

Im Vorfeld kann man ausgiebig mit dem Hund spazieren gehen und alle haben gewonnen.

Wie freuen uns über deine Meinung

Kommentar schreiben

Kommentare: 0