Capo Espichel

Wenn Fantasie und Realität verschmelzen

Cabo Espichel ist ein Kap an der portugiesischen Atlantik-Küste. Die Landspitze ist der südlichste Punkt der Tejo Mündung. Der Tejo fließt durch Spanien und Portugal und ist mit 1007 Kilometern der längste Fluss der Iberischen Halbinsel.


Das Capo Espichel bietet viel mehr als eine Klosteranlage, die auf einer unvorstellbar anmutig erscheinenden Steilküste liegt. Eine atemberaubende Geschichte, architecktonische Baukunst, archäologische Sensationen und Mythen verbirgen sich hinter dem Erscheinungsbild, das mit seiner landschaftlichen Umgebung einer der beeindruckendsten Orte an der Costa Azul ist.

 

Zuerst hatte die Anlage eine Verteidigungsfunktion, bis dann in militärisch ruhigeren Zeiten die Nossa Senhora do Cabo gewidmete Wallfahrtskirche entstand.

 

Neben der Kirche liegen Räume, in denen die anreisenden Pilger untergebracht wurden. Auf Anordnung durch D.Pedro II, entstand die Kirche zwischen 1701 und 1707. Der Architeckt war Joao Antunes.

 

Die Decke ist außergewöhnlich gewölbt und wurde von Lorenzo da Cunha im Jahre 1740 dreidimensional gemalt.

 


Er war der mit Abstand beste portugiesische Künstler in der Gattung Architecktur und Perspektive. Es ist die einzige Deckenmalerei von Ihm, die das Erdbeben von 1755 überlebte. Fotografieren ist eigentlich nicht erlaubt.


Im Inneren sind einige wertvolle künstlerische Zeugnisse, besonders das Retabel des Hochaltars im portugiesischen Barockstil mit der Figur der Senhora do Cabo, sowie die Gemälde aus dem 16. Jahrhundert in der Sakristei.

 

Sie stammen von dem Mestre da Lourinhã und stellen den Heiligen Jakobus und den Heiligen Antonius dar. Die Tribüne des Hochaltars war für die Mitglieder des Königshauses bestimmt.

 

Das Heiligtum beinhaltet die Kirche, zwei Unterkunftsflügel die 1715 erbaut und 1745 bis 1760 vergrößert wurden, das Aquädukt von Azoia (das Wasserhaus) aus dem Jahre 1770 und ein Opernhaus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts.
Es wurde am 5. Januar 1950 zum Imóvel de Interesse Público (Wahrzeichen des öffentlichen Interesses) ernannt.

 

 

Die Ermida da memoria stammt aus dem späten fünfzehnten Jahrhundert. Im Inneren verfügt die Kapelle über Fliesen die von einer Legende aus dem Jahre 1410 erzählen.

 

Nach der Legende hatten zwei alte Männer den selben Traum, in dem die weiße Heilige mit einem weißen Maultier auf der Klippe reitet und eine Spur von Hufmarken hinterlässt.

 

Dieser Weg wurde später als der von Sauropod-Dinosauriern aus dem oberen Jurassic identifiziert und wurde 1997 als Naturdenkmal klassifiziert.

 

 

Die Vegetation am Cabo Espichel ist mindestens genauso außergewöhnlich schön wie die Geschichte dazu. Wir waren sehr überrascht von der Vielfalt die uns hier erwartete oder wie Jose Ortega y Gasset es treffender formulierte.

  



,,ÜBERRASCHUNG, VERWUNDERUNG SIND DER ANFANG DES BEGREIFENS. SIE SIND DER EIGENSTE SPORT UND LUXUS DES GEISTIGEN MENSCHEN." JOSÉ ORTEGA Y GASSET



,,JEDER TAG AN DEM DU NICHT LÄCHELST IST EIN VERLORENER TAG".

CHARLIE CHAPLIN


Tage wie diese sind der Inbegriff von freiem Leben. Diese Momente spuckt der Alltag nicht aus. Ich saß mal an im Winter an der Bushaltestelle, weil mein Auto nicht mehr mir gehörte und ich echt am Boden war, wegen diverser anderer Sachen.

 

Einen Nachbarin fuhr mit Ihrem Mercedes an mir vorbei und lachte mich frech aus. Der Tiefpunkt wurde an diesem Tag jedoch nicht geboren. An diesem Tag wurde der Phoenix aus der Asche geboren. Wenn die Menschen über dich lachen, weil du nichts hast, dann nutze diese Provokation als Treibstoff der dich hinbringt wo immer du willst.


,,CABO ESPICHEL IST WIE EIN LIEBLINGSLIED. WENN MAN ES IM RADIO HÖRT WILL MAN DAS ES NIE AUFHÖRT ZU SPIELEN, WENN es dann ZU ENDE GEHT IST ES zwar TRAURIG ABER VIEL SCHÖNER IST ES, DAS MAN ES GEHÖRT HAT." claudia Kobold


Stellplatzbilder und Koordinaten

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